Ein Metronom gibt den Takt an, in dem das Stück geschrieben ist.

So weißt du auch, ohne das Stück zu kennen, wie schnell es gespielt werden sollte.

Das Metronom wird auch Taktell genannt.

Zusätzlich zum einfachen Taktschlag können einige Metronome dich auch mit einer Glocke unterstützen. Die Glocke ertönt wahlweise zum halben oder zum vollen Takt.

In diesem Artikel geht es um Metronome die ohne Batterie funktionieren.

Sie werden durch eine Feder angetrieben, die mit einem Schlüssel oder Drehknopf aufgezogen wird.

Geschichte

Das Metronom hat eine lange Geschichte in der Musik. Denn seit es Noten gibt, ist die Angabe der Geschwindigkeit, also des Taktes, eine der wichtigsten Angaben für die Pianisten. Erst damit kann er das Stück in der Geschwindigkeit spielen, für die es der Komponist vorgesehen hat.

Das Metronom wurde zwischen 1814 und 1816 von Johann Nepomuk Mälzel erfunden.

Damals gab es nicht die Möglichkeit sich das Stück anzuhören, anders als heute konnte man keine Cd einlegen oder sich das Stück im Internet anhören. Es musste sich aus den Noten und der Angabe der Geschwindigkeit ergeben.

Gemessen wird die Zeit in bpm, das bedeutet „beats per minute“. In der Klassischen Musik benutzt man den Begriff

Mälzel Metronom. 60 bpm oder auch M. M.(Mälzel Metronom) sind genau ein Taktschlag pro Sekunde.

Das Wort Metronom ist abgeleitet von dem griechischen Wort „métron“, welches „das rechte Maß“ bedeutet.

Technisch funktioniert das Metronom wie ein Pendel, über das Gewicht am unteren Ende stellt man die Geschwindigkeit ein. Je näher das Gewicht an der Mitte liegt, desto kürzer ist das Intervall.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Klang des Taktschlages

Ein wichtiger Punkt ist der Klang. Beachte beim Kauf, dass du zusammen mit dem Metronom spielst, es sollte also für kraftvolle Spieler laut genug sein. Außerdem sollte der Klang nicht nerven, besonders wenn man etwas länger spielt.

Größe

Für das Klavier zuhause oder zum Mitnehmen? Es gibt die unterschiedlichsten Ausführungen, du wirst ganz bestimmt ein Metronom finden, welches deinen Anforderungen genügt.

Verarbeitung und Aussehen

Ein Metronom kann auch ein Schmuckstück sein. Immerhin stellt man es auf sein geliebtes Instrument. Die klassische Pyramidenform passt perfekt zu schlichten Design eines Klavieres oder Flügels.

Haltbarkeit

Ein Klavier ist bei guter Pflege sehr langlebig, genauso ist es auch beim Metronom. Die verbaute Technik ist sehr ausgereift und man kann man davon ausgehen, das sie genauso alt wie ein Klavier werden können. Ich habe schon Metronome gesehen, die auch nach über 80 Jahren einwandfrei funktionierten.

Farbe

Es gibt Metronome in allen Farben und Materialien. Vom Holzfunier bis zu Hochglanz Lack, von Lila bis Neon Gelb ist alles dabei.

Kaufe dir ein Metronom welches zu Dir passt oder setze Akzente mit einem knallrotem Metronom auf einem weißen Flügel. Ein Metronom darf das 🙂

Benutzung

Du musst das Metronom nicht immer nutzen. Es soll dir nur einen Richtwert für die Geschwindigkeit geben. Doch wenn du noch am Anfang stehst und noch an deinem Taktgefühl arbeitest, kann es eine große Unterstützung sein. In diesem Wikipedia Artikel findest du eine genaue Beschreibung wie man es verwenden kann.

Marken

Der größte Hersteller von Metronomen ist die Firma „Wittner“. In Ihrem Sortiment gibt es Metronome in vielen Farben und Formen. Wittner vertreibt auch Zubehör für Musiker, wie z. B. Notenständer und Stimmgabeln.

Die Firma gibt es seit 1895 und produziert Metronome unter dem Namen „Taktell“ in Deutschland.

Des Weiteren findet man nur noch günstige Anbieter aus China. Diese Metronome werden unter den verschiedensten Namen vertrieben, sind aber doch alle ziemlich gleich. Ich vermute es gibt ein Werk welches die Metronome produziert und verschiedene Großhändler vermarkten den Artikel dann unter ihrem eigenen Namen.

Dieses Modell gibt es im internet zwischen 20 und 30 Euro zu kaufen. Bei Händlern vor Ort kann es schonmal 40 – 50 Euro kosten.

Es gibt sie in den verschiedensten Farben, manchmal sogar durchsichtig, was ich ganz interessant finde.

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und hat nicht die typische Pyramidenform wie der teurere Konkurrent. Ob die Pyramidenform ein geschütztes Design von der Firma „Wittner“ ist oder ob die rundere Form im asiatischen Raum bevorzugt wird, weiß ich nicht.

Meine Empfehlung

Wer auf den Preis achten muss, kann ohne technische Abstriche zur Variante aus Fernost greifen. Wer allerdings auch was fürs Auge möchte und auch die Haltbarkeit wichtig ist empfehle ich die Metronome von der Firma „Wittner“.

Mir gefallen am besten die Metronome aus Holz. Sie fühlen sich einfach besser an und passen sehr gut zu hochwertigen Klavieren.

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